Weiter­bildung
Nach Berufs­kraftfahrer­qualifikations­gesetz (BKrFQG)

Weiterbildung nach Berufskraftfahrerqualifikationsgesetz in Iserlohn

KFSK, das KraftverkehrsForum Sauerland bietet eine gesetzeskonforme, praxisgerechte und kurzweilige Weiterbildung für den Berufskraftfahrer im Güterverkehr durch einen berufserfahrenen Dozenten am Schulungsstandort in Iserlohn an.

Die einzelnen Module sind dabei auch teilweise für den Berufskraftfahrer im Personenverkehr geeignet, da sich die abzudeckenden Kenntnisbereichsteile oftmals überschneiden.

Das Hauptaugenmerk liegt allerdings im Bereich des Güterverkehrs.

Im Folgenden finden Sie nun eine Übersicht der beim KFSK angebotenen Weiterbildungsmodule inkl. der entsprechend abgedeckten Kenntnisbereiche:

  • Modul 1 - Technik, Energie und Umwelt – Kenntnisbereich 1.1 / 1.3
  • Modul 2 - Ladungssicherung – Kenntnisbereich 1.4
  • Modul 3 - Sozialvorschriften + Recht – Kenntnisbereich 2.1 / 2.2
  • Modul 4 - Notfälle, Kriminalität und Sicherheit – Kenntnisbereich 1.2 / 3.1 / 3.2 / 3.5
  • Modul 5 – Wirtschaft und Gesundheit – Kenntnisbereich 3.3 / 3.4 / 3.6 / 3.7

Die einzelnen Module können dabei im Gesamtpaket innerhalb einer einzelnen Woche abgelegt werden oder einzeln in Einheiten von jeweils 7 Zeitstunden Unterricht.

Im Kurskalender finden Sie eine Übersicht, welche Schulungen in den nächsten Monaten beim KraftverkehrsForum Sauerland angeboten werden und wie Sie sich zur Teilnahme anmelden können.

Interessant für Unternehmer:

Jedes Modul oder das Komplettpaket kann auch in Ihrem Unternehmen als Inhouse-Schulung deutschlandweit angeboten werden. Bitte kontaktieren Sie mich für weitere Informationen.

Allgemeine Informationen zum BKrFQG

Allgemeine Informationen zum Berufskraftfahrerqualifikationsgesetz und der Weiterbildungspflicht:

Weiterbildung ist in Deutschland für Berufskraftfahrer im Bereich Personenverkehr und Güterverkehr gesetzlich vorgeschrieben. Grundlage dafür ist das Berufskraftfahrerqualifikationsgesetz (BKrFQG) und die Berufskraftfahrerqualifikationsverordnung.

Die Weiterbildung dient als Verfestigung und Wiederholung von drei gesetzlich definierten Kenntnisbereichen. Vorher muss die erfolgte Grundqualifikation durch eine berufliche Ausbildung, Umschulung oder den Besuch eines entsprechenden Kurses nachgewiesen werden.

Die erfolgte Grundqualifikation bzw. die eingetragene Verlängerung wird europaweit mit einer Schlüsselzahl ("95") im Führerschein festgehalten. Neben der Schlüsselzahl wird im Führerschein auch das jeweilige Ablaufdatum abgebildet. Dies ist auch das Ablaufdatum der jeweiligen Fahrerlaubnisklasse zur gewerblichen Nutzung. Bei Verlängerung der Fahrerlaubnis wird ohne entsprechende Bescheinigung der erfolgten Weiterbildung nur die eigentliche Fahrerlaubnis verlängert ohne gewerbliche Nutzungsmöglichkeit.

Berufskraftfahrer, welche ihre Fahrerlaubnisklassen also beruflich nutzen, sind innerhalb der 5 Jahre Gültigkeitsdauer ihrer Fahrerlaubnisklasse und ihres Qualifikationsnachweises, der Schlüsselzahl 95, zu 35 Stunden Weiterbildung verpflichtet. Diese sind jeweils in 5 Einheiten mit jeweils 7 Zeitstunden Schulung schriftlich nachzuweisen. Dabei ist es unerheblich, ob beispielsweise jedes Jahr eine Einheit oder die komplette Weiterbildung im Gesamtpaket durchgeführt wird. Üblicherweise wird jedes Jahr eine Einheit absolviert.

Die 5 Einheiten werden auch "Module" genannt. Dabei deckt ein Modul jeweils einen oder auch mehrere Kenntnisbereiche ab. Irrtümlich wird häufig angenommen, man müsse alle 5 Module absolvieren.
Gesetzlich vorgeschrieben ist aber nur der Besuch von 5 Schulungen, welche die Kenntnisbereiche 1, 2 und 3 abdecken. Beinhaltet also ein Modul Kenntnisbereich 1 und 2, sind diese zwei Kenntnisbereiche ausreichend geschult. Es fehlt nun nur noch der 3. Kenntnisbereich. Grundsätzlich ist es also möglich, mit wiederholtem Besuch von 2 konkreten Modulen der gesetzlichen Weiterbildungspflicht nachzukommen. Da dies aber in der Praxis wenig Zuspruch findet, haben die Hersteller der Schulungsunterlagen in Zusammenarbeit mit den Ausbildungseinrichtungen die Module eingerichtet um auf diese Weise für mehr Klarheit zu sorgen.

Die gängigen 5 Module:

  • Technik / Umweltschutz
  • Ladungssicherheit
  • Sozialvorschriften und weitere Gesetze
  • Gesundheit / Wirtschaft
  • Sozialthemen / Verhalten im Notfall / Kriminalität

Je nach Hersteller der Schulungsunterlagen und variierend nach Ausbildungseinrichtung, umfassen die einzelnen Module somit unterschiedliche Teile der einzelnen Kenntnisbereiche. Leider ist es momentan der Regelfall, dass Schulungsanbieter den Interessenten bei der ersten Informationssuche nicht über die abgedeckten Kenntnisbereiche der jeweils angebotenen Module informieren.
Spätestens auf den Ausbildungszertifikaten, welche dem Teilnehmer nach Beendigung der Schulung ausgehändigt werden, stehen die einzelnen Kenntnisbereiche dann aber aufgelistet. Auf den Zertifikaten ist dann auch von den "Modulen" nichts mehr zu sehen.

Bei weiteren Fragen oder Anmerkungen zu dieser umfangreichen Thematik stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

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